Eröffnung der Hurrentrasse am 4. Juni 2025

Am 4. Juni 2025 wurde die Neue Hurrentrasse eröffnet.

Mit freundlicher Genehmigung des Kurierverlags Memmingen hier der Artikel aus dem Memminger Kurier vom 14. Juni 2025 dazu.

Am 4. Juni 2025 wurde die Hurrentrasse von Dickenreishausen bis zum Weiler Hurren neu eröffnet. Mit freundlicher Genehmigung des Kurier Verlags Memmingen hier der Artikel aus dem Memminger Kurier vom 14. Juni 2025 Endlich freie Fahrt! Neue Hurrentrasse mit deutlich sicherer Verkehrsführung eröffnet Memmingen – Nach vielen Jahren der Planungen und Grundstücksverhandlungen und nach rund einem Jahr Bauzeit wurde die Kreisstraße MM20 zwischen Dickenreishausen und Kronburg, die sogenannte Hurrentrasse, am 4. Juni von Memmingens Oberbürgermeister Jan Rothenbacher für den Verkehr freigegeben. „Es freut mich sehr, dass wir dieses Straßenbauprojekt nach so einer langen Vorlaufzeit nun abschließen können“, betonte Rothenbacher. Langwierige Abstimmungen Bereits im Jahr 2007 hatte der damalige Bausenat des Memminger Stadtrats grünes Licht für den Ausbau der Straße gegeben, doch konnte nach langwierigen Abstimmungen über den konkreten Streckenverlauf erst im Frühjahr 2024 mit dem Ausbau begonnen werden. Kostenrahmen eingehalten Oberbürgermeister Rothenbacher dankte der Regierung von Schwaben für die Förderung der Straßenbaumaßnahme. Der Kostenrahmen von rund 3,1 Millionen Euro für den Straßenbau konnte eingehalten werden. Die Förderung der Regierung von Schwaben liegt bei 1,9 Millionen Euro. Rund 17.000 Kubikmeter Boden wurden im vergangenen Jahr für den Ausbau der Straße bewegt, 25.000 Quadratmeter Asphalt eingebaut, rund 1,8 Kilometer Entwässerungsrohre wurden verlegt, 140 Leitpfosten gesetzt, eine Bushaltestelle wurde auf Höhe des Abzweigs Dickenreishauser Einöde gebaut und eine Verkehrsinsel eingerichtet. „Die Verkehrsinsel dient dabei als Tempobremse für den nach Dickenreishausen einfahrenden Verkehr“, erklärte Urs Keil, Tiefbauamtsleiter der Stadt Memmingen. Bessere Sichtverhältnisse Rund 3,3 Kilometer Straße wurden im vergangenen Jahr ausgebaut, und die neue Trasse folgt einer deutlich sichereren Streckenführung. Vor allem die sogenannte Rankbauernkurve mit fast rechtwinkliger Abknickung der Trasse und früher extrem eingeschränkten Sichtverhältnissen wurde durch eine neue Kurvenführung entschärft und die Gefahrenstelle beseitigt. mk/Lesen Sie weiter auf Seite 2
Endlich freie Fahrt! Neue Hurrentrasse mit deutlich sicherer Verkehrsführung eröffnet Fortsetzung von Seite 1 Auch bei der Querung des Geh- und Radweges bietet die neue Trassierung deutlich bessere Sichtverhältnisse, und dem motorisierten Verkehr wird eine vorausschauende Fahrweise ermöglicht. Die Breite der Straße wurde von 5,30 Meter auf 6,50 Meter erhöht, was mehr Sicherheit im Begegnungsverkehr mit sich bringt. In einem Grußwort dankte Gerhard Unold, Vorsitzender des Bürgerausschusses Dickenreishausen, Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und seinen Amtsvorgängern für den erfolgten Ausbau der Hurrenstraße. Der Ausbau sei dringend notwendig gewesen und gleichzeitig sollte der Flächenverbrauch so gering wie möglich sein und die landwirtschaftlichen Flächen sollten auch nach dem Ausbau wirtschaftlich und mit zukünftigen Maschinen bearbeitet werden können, erläuterte Unold. „Wir danken deshalb ganz besonders den Landwirten für die Vorschläge der Trassenführung und die Bereitstellung der landwirtschaftlichen Flächen“, betonte der Bürgerausschussvorsitzende. Ausgleichsmaßnahmen im Herbst Im Herbst werden Ausgleichsmaßnahmen im Bereich des Radweges zwischen Dickenreishausen und Kronburg stattfinden, der auf dem Bahndamm des ehemaligen Legauer Bähnles verläuft. Auch wird die rückgebaute alte Trasse der Straße in den Herbstmonaten mit jungen Bäumen bepflanzt. mk